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Sprechende Bots, Carne y Arena und kurze Sommerpause

Bevor wir uns kurz in die Sommerpause verabschieden, wollen wir euch unbedingt noch zwei Artikel ans Herz legen. Der eine handelt von der VR-Installation „Carne y Arena“ des mexikanischen Regisseurs Alejandro Iñárritu, der so beeindruckende Filme wie The Revenant, Birdman und 21 Grams gedreht hat. Der zweite Artikel beschreibt wie eine Künstliche Intelligent seine eigene Sprache erschaffen hat.

Ab August sind wir wieder regelmässig für euch da. Unter anderem mit spannenden Interviews, die wir auf dem Pioneers Festival in Wien geführt haben.

Bis dahin. Euch weiterhin hoffentlich einen schönen Sommer. Und hier die beiden Artikel:

Alejandro Iñárritu’s Carne y Arena proves that great virtual reality means going beyond the headset / The Verge / Autor: Bryan Bishop

Eine sehr gute Betrachtung, was heute VR leisten kann und was dabei herauskommt, wenn ein überragender Regisseur wie Iñárritu sich dem Medium VR zuwendet.

An Artificial Intelligence Developed Its Own Non-Human Language / The Atlantic / Autor: Adrienne LaFrance

Facebooks chat bots haben ihre eigene Kommunikationsmethode entwickelt, zeigt der letzte Bericht des Facebook Artificial Intelligence Research Labors. Das Labor hat den Robotern durch „Machine learning“ beigebracht, wie man Verhandlungen führt (was alleine schon ziemlich beeindruckend ist). Anscheinend waren die Roboter ziemlich gut darin und lernten sogar den anderen absichtlich zu täuschen, um bessere Deals zu bekommen) – und dabei fingen die Roboter an in einer eigenen Sprache miteinander zu verhandeln. Facebook schritt an dieser Stelle ein und   implementierte ein fixiertes, überwachtes Modell („fixed supervised model“), damit die Roboter in der menschlichen Sprache weiter lernten. Jedoch gibt das uns doch schon einen Einblick in die mögliche Zukunft und plötzlich erscheinen Szenarien, wie aus dem Film „Her“ ein wenig realistischer.

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