Anna Positano – Architekturfotografie

Copyright Anna Positano

Eine Stadt ist ein komplexer Organismus, der sich ständig neu erfindet, sich zerstört und wieder aufbaut. Drehende Kräne sind nur die Anzeichen dieser ständig ablaufenden Neugestaltung.
Für uns Bewohner dieses Organismus ist es ein schleichender Prozess, den wir nur schwer erfassen können, der aber all gegenwärtig ist, egal ob wir in einer Groß- oder Kleinstadt leben.
In den Großstädten sind die aus den Boden sprießenden Büro- und Einkaufskomplexe, die sichtbarsten Zeichen dieses Wandels, in der Kleinstadt sind es die schnell auswuchernden Neubaugebiete der Außenbezirke.
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Arrival – Kontakt mit Aliens

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Am Donnerstag startet der Science-Fiction Film „Arrival“, dessen Trailer mich gleich begeisterte als ich ihn vor einigen Wochen angeschaut habe.
Der Inhalt: zwölf Raumschiffe landen an unterschiedlichen Orten auf unserem Planeten und ein Physiker und eine Linguistin sollen dem Militär helfen, Kontakt mit den Aliens aufzunehmen.
Was sich fast wie ein typischer Roland Emmerich Plot anhört, hat aber auf Rotten Tomatoes eine sehr gute Bewertung von bis jetzt 93 Prozent bekommen.

Das Nautilius-Magazin hat ein spannendes Interview mit der Linguistin Jessica Coon veröffentlicht, die den Filmemachern und die Schauspielerin der Hauptrolle Amy Adams beraten hat.

ALS – Kommunikation möglich

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Vorgestern habe ich kurz etwas über den „Chip im Gehirn“ geschrieben und heute bin ich über diesen Artikel im Scientific American auf diese Forschungsarbeit an der Universität Utrecht aufmerksam geworden.
Ein Implantat im Gehirn ermöglicht es einer Frau, die an ALS erkrankt ist, wieder mit Ihrer Umgebung zu kommunizieren. Das Implantat koppelt ihre neuronale Aktivität mit einem Computer und so kann sie über einen Bildschirm in einer Minute etwa einen Buchstaben auswählen. Hört sich langsam an, aber ein Menschen, dessen Muskeln durch die ALS Krankheit nicht mehr vom Gehirn angesteuert werden können und der so völlig in sich eingeschlossen ist, ist so fähig zu kommunizieren.

Wer mehr darüber lesen will, findet die wissenschaftliche Arbeit hier.

Der Chip im Gehirn

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Grégoire Courtine könnte eines Tages als der Wissenschaftler in die Geschichte eingehen, der es geschafft hat, Rückenmarkverletzte wieder das Gehen zu ermöglichen.

Quelle: Smithsonian Magazin über seine Arbeit

Letztes Jahr habe ich Courtine’s Vortrag auf der Hello Tomorrow Konferenz gesehen und war sehr beeindruckt.
Nicht im Artikel enthalten sind Videoaufnahmen von seinen Experimenten.
Das Video oben ist von 2012 und zeigt die Arbeiten, die er jetzt mit Affen gemacht hat, an Ratten.

Und einen TED-Talk mit Grégoire Courtine gibt es auch:

Lichter in Landschaft

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Schaut es am besten auf dem größt möglichen Monitor den ihr habt, schaltet das Umgebungslicht aus und konzentriert euch 6 Minuten auf nichts anderes.
Auch wenn es sich hier um Licht handelt, erinnert es mich an Andy Goldsworthy´s Arbeiten.
Wenn ihr wissen wollt, wie es gemacht ist, hier das making-of (aber erst hinterher schauen, sonst geht die Magie verloren):

Ein Buch zu Andy Goldsworthy findet ihr hier:

Und Thomas Riedelsheimers großartigen Film „Rivers and Tides“:

Arcosanti – Die Stadt der Zukunft existiert schon

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Vor über 46 Jahren hat der Architekt Paolo Soleri diese Vision einer Stadt, die im Einklang mit der Natur funktioniert, mitten in der Wüste Arizonas, angefangen und ich frage mich, warum unsere Städte heute immer noch so aussehen, als hätten wir nichts davon mitbekommen.

Source: The Atlantic
Author: Sam Price-Waldman

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Wired-Artikel über Paolo Soleri

Ein Buch über Paolo Soleri: „Conversations with Paolo Soleri (Conversations with Students)“

Sich wie eine Koralle fühlen

VR-Simulation / Immersive Science Learning

Auch wenn es bei uns im Sommer heftiger regnet und die Regentonnen häufiger überlaufen als früher, ist es für mich schwierig zu erfassen, was Klimawandel bedeutet.
VR könnte da ein Lösung sein. Wenn Du eine HTC Vive hast, kannst Du Dir hier eine Simulation eines Korallenriffs runterladen, in der Du die Auswirkungen des Korallensterbens erleben kannst.
Entwickelt wurde die Simulation am Virtual Interaction Lab an der Stanford University.

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Artikel Stanford-News, 18. Oktober 2016: „Stanford researchers release virtual reality simulation that transports users to ocean of the future“

Smithsonian-Magazine: How Virtual Reality Can Help Us Feel the Pain of Climate Change

VIDEO

„Immersive Science Learning in Virtual Reality – Jeremy Bailenso, director of the Stanford Virtual Human Interaction Lab“

Wissenschaftlicher Artikel, was es bedeutet sich in einer VR Umgebung als Kuh oder Koralle zu fühlen.

Robert J. Gordon: Alles halb so wild

Es ist beruhigend, dass es Menschen gibt, die mehr als nur die letzten 15 Jahre überblicken und so in der Lage sind, unsere Welt heute zu beurteilen.
Dieses Interview mit dem Ökonom Robert J. Gordon ist in der 07/2016 des Magazins brand eins erschienen. Sehr lesenswert, besonders für die, die denken, dass unsere Zeit ja so außergewöhnlich ist.

Wer mehr von Robert J. Gordon lesen will, kann das mit seinem neuen Buch tun.